Ein typischer Einfamilienhaushalt aus Hannover: Die Familie Becker aus der Südstadt steht vor einer wichtigen Entscheidung: Eine PV-Anlage aufs Dach, die alte Gasheizung durch eine moderne Wärmepumpe ersetzen oder vielleicht sogar beides kombinieren? Genau jetzt, im September 2025, ist der perfekte Zeitpunkt für eine Förderung. Warum? Weil eine Vielzahl an Förderprogrammen von Bund, Kommune und dem enercity-Fonds proKlima greift und so einen Großteil der Kosten übernehmen kann. Die Investition in klimafreundliche Technik wird so planbar und bezahlbar.
Bundesförderung (BEG) – bis zu 70 % Zuschuss
Die “Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)” bildet die Grundlage für viele Sanierungsvorhaben. Für Wärmepumpen gibt es bis zu 70 % Zuschuss, wenn mehrere Boni kombiniert werden:
- 30 % Basiszuschuss
- 20 % Klimabonus bei Austausch fossiler Heizung
- 5–10 % Einkommens- und Effizienzbonus
Auch Solarthermie und PV-Anlagen sind zuschussfähig. Der Vorteil: Die Zuschüsse lassen sich mit weiteren Programmen wie proKlima kombinieren. Wichtig dabei: Der Antrag muss vor Auftragsvergabe gestellt werden.
proKlima-Förderung in der Region Hannover
Der enercity-Fonds proKlima unterstützt gezielt Hausbesitzer:innen in Hannover, Laatzen, Langenhagen, Hemmingen, Ronnenberg und Seelze. Wer hier wohnt, kann attraktive Zusatzförderungen zu BEG-Maßnahmen erhalten.
PV-Zuschüsse:
- “DachVollToll”: 100 €/kWp, max. 1.000 €
- “SolarStromFassade”: 100 €/kWp (Standard), 300 €/kWp (integriert), max. 9.000 €
- “SolarGrünDach”: 200 €/kWp, max. 6.000 €
Wärmepumpe:
- 10 % zusätzlich zur BEG, max. 3.000 €
Diese Förderungen machen die Kombination PV + Wärmepumpe besonders attraktiv. Hausbesitzer:innen sparen nicht nur bei der Anschaffung, sondern profitieren langfristig durch sinkende Energiekosten.
Weitere Förderungen und KfW-Kredite
Wer die Investition finanzieren möchte, kann zusätzlich auf den KfW-Kredit 270 setzen: Günstige Zinsen und ein Tilgungszuschuss erleichtern die Finanzierung großer Projekte. So lassen sich beispielsweise PV-Anlage, Speicher und Wärmepumpe gemeinsam umsetzen.
Zudem unterstützen Klimaschutzagenturen in der Region oder die Verbraucherzentrale Niedersachsen mit kostenfreier Beratung. Diese zeigt auf, wie sich verschiedene Förderungen kombinieren lassen und welche Maßnahmen besonders sinnvoll sind.
Rechenbeispiel: So profitieren Hausbesitzer konkret
Nehmen wir an, Familie Becker installiert eine 8 kWp PV-Anlage mit 10 kWh Speicher für 25.000 € und eine neue Wärmepumpe für 20.000 €. Durch Kombination von BEG, proKlima und KfW ergeben sich folgende Einsparungen:
| Maßnahme | Kosten brutto | Förderung gesamt | Eigenleistung |
| 8 kWp PV + Speicher | ca. 25.000 € | ca. 8.500 € | ca. 16.500 € |
| Wärmepumpe (12 kW) | ca. 20.000 € | ca. 11.000 € | ca. 9.000 € |
Das bedeutet: Die Familie muss nur knapp die Hälfte der ursprünglichen Kosten selbst aufbringen und senkt gleichzeitig dauerhaft ihre Nebenkosten.
Der richtige Zeitpunkt ist jetzt
Warum ausgerechnet September 2025? Die BEG-Zuschüsse sind gesichert, proKlima-Förderung läuft noch bis Jahresende, und die Tage werden kühler – viele Hausbesitzer denken jetzt wieder an Heizkosten und Sanierung. Für Betriebe bietet sich die Chance, Beratungsangebote aktiv zu platzieren und konkrete Projekte einzuwerben.
Hinzu kommt: Mit jeder Preiserhöhung bei Strom oder Gas wird der wirtschaftliche Vorteil eigener Energieversorgung deutlicher. Die Zeit zu warten ist vorbei – wer jetzt handelt, spart doppelt.
Fazit: Jetzt beraten lassen & Fördergeld sichern
Private Haushalte in Hannover haben 2025 die besten Voraussetzungen für eine klimafreundliche Sanierung. Wer PV, Wärmepumpe oder beides plant, kann auf ein breites Netz an Zuschüssen und Krediten zurückgreifen. Besonders in Kombination ergeben sich hohe Einsparungen – finanziell und energetisch.
Für Profipartner-Betriebe gilt: Jetzt aktiv auf Kunden zugehen, kombinierte Maßnahmen anbieten und als Experte für moderne Gebäudetechnik auftreten.